Fritz Karl im Interview

Falk (Fritz Karl) in seinem Büro in der Kanzlei Offergeld. Er gibt sich am Telefon als Mitarbeiter der Krankenkasse aus.
Falk in seinem Büro in der Kanzlei Offergeld. Er gibt sich am Telefon als Mitarbeiter der Krankenkasse aus. | Bild: ARD/Kai Schulz

Wie kann man die Rolle des Falk am besten in Worte fassen?

Falk lässt sich nicht festlegen. Er tanzt zwischen den Welten. Ein melancholischer Dandy mit hypochondrischen Zügen. Ein menschenliebender Misanthrop. Die einen bewundern ihn, die anderen sind von ihm genervt und überfordert. Falk lässt niemanden gleichgültig.

Mit dem eigenen Restaurant hat Falk seine Leidenschaft zum Beruf gemacht. Zurück in der Kanzlei ist er der Mann für die speziellen, schwierigen Klienten…

Falk hat für diesen Beruf genauso viel Leidenschaft, nur geht er es ein bisschen anders an als andere Anwälte. Er versucht seine Fälle nicht unbedingt immer vor Gericht auszutragen, sondern sucht nach unkonventionelleren Lösungen.

Um welche Fälle geht es?

Falk hat mit außergewöhnlichen Fällen zu tun. Zum Beispiel mit einem Ministerpräsidenten, der während seiner Reden gerne Strapse trägt oder mit einer Dame, die Leute verprügelt, um ihren Stress abzubauen. Er bringt auch einmal ein Paar wieder zusammen, indem er sie eine Mauer einschlagen lässt. Ganz sicher nicht die Art von Fällen, mit denen sich die meisten Anwälte im Alltag beschäftigen.

Wie entwickelt sich Falk? Bewegt er sich weiter zwischen den Welten der Gastronomie und der Justiz?

In diesem Konflikt befindet er sich durchgängig. Er hat beide Optionen und hängt in einer Art Zwischenwelt fest, weil er nicht weiß, wohin er tendieren soll. Es ist ein bisschen so wie bei "Signor Rossi sucht das Glück": Wenn er es hat, dann fehlt ein Stück. Das ist auch ein Teil seines Charakters. Wie er sich letztendlich entscheidet, wird man sehen …

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