Fritz Karl als Falk

Samtsakko, bunte Socken, ein messerscharfer Verstand und alles andere als kompromissbereit: Falk, gespielt von Fritz Karl, ist der John McEnroe der Anwaltswelt.
Samtsakko, bunte Socken, ein messerscharfer Verstand und alles andere als kompromissbereit: Falk, gespielt von Fritz Karl, ist der John McEnroe der Anwaltswelt. | Bild: ARD/Jens van Zoest

Er ist ein unorthodoxer Einzelkönner in der Anwaltswelt, brillant, extravagant, aber auch berühmtberüchtigt für seine eigensinnigen, oft haarsträubenden Methoden. Dabei will Falk eigentlich gar kein Anwalt sein.

Vor Jahren hat er alles hingeschmissen und ein kleines aber feines Restaurant aufgemacht, das jedoch pleitegegangen ist. Und so muss Falk wieder als Jurist arbeiten, bis er seine Schulden abgestottert hat und endlich sein Restaurant zurückbekommen kann. Falks Vater ist mit 45 an Alzheimer gestorben, und die Angst, genauso zu enden, bestimmt Falks Leben, seit er selbst Mitte 40 ist.

Falk will seine Zeit nicht mehr mit langen Gerichtsprozessen, lästigen Mandanten und gegnerischen Anwälten verschwenden. Er sucht nach Abkürzungen, um schnell und erfolgreich ans Ziel zu kommen, nimmt sich Dinge heraus, die andere sich nicht trauen. Dabei hält er sich nicht an Paragraphen und Gepflogenheiten. Abwegige, aussichtslose Fälle sind seine Spezialität.

Seine Ängste haben ihn sensibel gemacht für die Bedürfnisse und Sorgen anderer – und so kann er oft schnell durchschauen, wo- rum es bei einem Rechtsstreit wirklich geht. Doch so sehr er seine Mitmenschen auch verstehen mag, so wenig gewährt er anderen einen Blick in sein Innerstes.

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