Die Darsteller und ihre Rollen

Christina Schorn als Helga Zimmermann

Helga (Christine Schorn)
Christine Schorn in ihrer Rolle als Helga | Bild: ARD Degeto / Reiner Bajo

Als starke und selbstbestimmte Frau genießt Helga ihr Leben als Rentnerin und macht sich mit ihrer unkonventionellen, schlagfertigen und gleichzeitig charmanten Art schnell Freunde. Mit ihren 75 Jahren fühlt sie sich noch lange nicht alt, sie liebt das Tanzen und "La Bella Italia". Einziger Wermutstropfen ist die Beziehung zu ihren Kindern: Der Sohn sucht gerne Ausreden für Familientreffen und der Umgang mit Tochter Andrea ist seit der Trennung vom Ehemann und Vater distanziert.

Bei Helga und der eher konservativen Andrea prallen unterschiedliche Lebensentwürfe aufeinander: Helga legt von jeher Wert auf ihre Unabhängigkeit und lässt sich nichts diktieren. Der konservative Weg ihrer Tochter missfällt ihr mehr und mehr. Sie macht sich Sorgen, dass Andrea zunehmend ihr eigenes Glück zugunsten einer scheinbar heilen Familienwelt aus den Augen verliert. Und Helga sagt, was sie denkt – direkt und ohne Umschweife. Damit trifft sie bei Andrea einen verletzlichen und wunden Punkt. Nicht die besten Voraussetzungen für einen entspannten Familienurlaub.

Anja Kling als Andrea Tönnesen

Andrea (Anja Kling)
Anja Kling in ihrer Rolle als Andrea | Bild: ARD Degeto / Reiner Bajo

Andrea steht mitten im Leben. Sie hat einen Ehemann, einen pubertierenden Sohn und ist erfolgreich im Job, denn sie will es anders machen als ihre Mutter damals. Eine harmonische Familie und ein geordnetes Leben für ihren Sohn stehen an erster Stelle – auch wenn das für Andrea heißt, eine Scheinwelt zu wahren und die Affäre ihres Ehemanns weiter wissentlich zu ertragen. Nach außen hin hat Andrea die taffe, selbstbewusste Businessfrau und Mutter perfektioniert, doch innen ist sie von den Lügen ihres Partners und dem Erfolgsdruck im Beruf verunsichert und unglücklich. Der Kurztrip nach Italien mit ihrer Mutter kommt da denkbar ungelegen, denn im Job stehen wichtige Verhandlungen an.

Zudem ist das Verhältnis zu ihrer Mutter angespannt: Andrea fühlt sich von Helga häufig provoziert, unverstanden und die allzu lebenserfahrenen Ratschläge verletzen sie. Eigentlich habe ihre Mutter doch sowieso auf Familie keine Lust – den Vorwurf trägt sie seit Trennung ihrer Eltern mit sich rum. Der Urlaub, der unvermittelt zu einem Chaostrip wird, bringt Andrea an ihre Grenzen. Nicht zuletzt, weil sie sich nun das erste Mal bewusst mit ihrem eigenen Lebensmodell kritisch auseinandersetzen muss.

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