Fragen an Christian Kohlund

Borchert (Christian Kohlund, li.) bietet Furrer (Pierre Kiwitt) seine Hilfe an.
Borchert bietet Furrer seine Hilfe an. | Bild: ARD Degeto / Roland Suso Richter

Fragen an Christian Kohlund

Herr Kohlund, Borchert zweifelt im neuen „Zürich-Krimi“ an der Kompetenz von Furrer, als dieser beauftragt wird, die Geiselnahme zu leiten. Warum?

Eine Geiselnahme ist eine Extremsituation, bei der eigentlich ein Fachmann da sein sollte. Es gibt ja Leute bei der Polizei, die trainiert darauf sind, mit solchen Situationen umgehen zu können, vor allem bei der psychologischen Seite der Verhandlung. Borchert weiß ja schon, dass Furrer diese Ausbildung nicht hat, und er weiß eben auch, dass er privat mit Dominique verbandelt ist. Deshalb auch dieser große emotionale Druck und die Kritik. Es ist also vollkommen berechtigt, dass Borchert das in Frage stellt. Das halte ich für absolut professionell.

Reto hat seine Tochter und alle Beteiligten in eine extrem schwierige Lage gebracht. Borchert kennt ihn schon ewig, ist lange mit ihm befreundet. Belastet diese Situation ihre Freundschaft?

Sie stellt natürlich diese alte Freundschaft auf den Prüfstand. Reto spricht nicht mal mehr mit seinem engsten Freund Borchert, und das verunsichert diesen total. Er weiß nicht, was es damit auf sich hat und auf wen sich Reto eingelassen hat. Dabei stellt sich natürlich die Frage, ob die Freundschaft über längere Zeit hinaus, auch in der Zukunft, noch eine Chance haben wird.

Borchert handelt oft aus dem Bauch heraus und liegt damit auch meistens richtig. Treffen Sie privat auch des Öfteren Bauchentscheidungen oder sind Sie eher ein Kopf- Mensch?

Ich kann von mir aus tiefster Überzeugung sagen, dass ich ein absoluter Bauch-Mensch bin und dass ich mich immer nach dem Bauch entschieden habe. Das heißt nicht, dass ich mich noch nie vertan habe. Manchmal lag ich goldrichtig, manchmal auch daneben. Aber für mich ist immer das Bauchgefühl ganz entscheidend. Darin habe ich viel mit Borchert gemeinsam.

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