Statement von Wolf Jakoby

Ungewöhnlicher Geiselaustausch: Hauptmann Furrer (Pierre Kiwitt) geht in den Gerichtssaal.
Ungewöhnlicher Geiselaustausch: Hauptmann Furrer geht in den Gerichtssaal. | Bild: ARD Degeto / Roland Suso Richter

Statement von Wolf Jakoby

»Seriell zu schreiben heißt vor allem, seine Figuren immer besser kennenzulernen. Je mehr Zeit man mit Ihnen verbringt, umso selbständiger werden sie in dem, was sie sagen, denken, tun und empfinden, bis man ihnen mehr folgt als umgekehrt. Es war besonders spannend zu sehen, welche Seiten die Protagonisten des „Zürich-Krimis“ von sich in einer so extremen Ausnahmesituation zeigen, wie sie der siebte Film erzählt – und ebenso spannend ist das Ergebnis. „Der Zürich-Krimi“ schildert Verbrechen und klärt sie auf, wie jeder Krimi, allerdings auf sehr eigene Art. Denn Borchert verlässt sich nicht auf kriminalistisches Handwerk, sondern immer auf seine größte Stärke: das Lesen von Menschen, ihren Wünschen, ihren Ängsten, ihren Lügen. Das wirkt auf ihn und sein Team zurück, und so liegt ein besonderes Augenmerk jeder Episode auch auf den Protagonisten selbst, und darauf, was jeder Fall mit ihnen macht. „Borchert und die tödliche Falle“ führt sie an ihre Grenzen und wird sie alle und ihr Verhältnis zueinander verändern – weit über diesen Plot hinaus.«

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