Das Erste ist das meistgesehene Programm zur Wahl

Das Erste – wenn es wichtig wird

Die Moderatoren Rainald Becker (ARD) und Peter Frey (ZDF) begrüßen in der „Berliner Runde“ (von li. nach re.) Katja Kipping (DIE LINKE), Jörg Meuthen (AfD), Joachim Herrmann (CSU), Angela Merkel (CDU), Martin Schulz (SPD), Christian Lindner (FDP) und Katrin Göring-Eckardt (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN).
Die "Berliner Runde" Katja Kipping, Jörg Meuthen, Joachim Herrmann, Angela Merkel, Martin Schulz, Christian Lindner und Katrin Göring-Eckardt.

Den Ausgang der Bundestagswahl 2017 verfolgten die meisten Zuschauer im Ersten. Die Sendungen zur Wahl ab 17:15 Uhr belegten die vorderen fünf Plätze. Und auch bei den jüngeren Zuschauern war die Wahlberichterstattung des Ersten erste Wahl: Die Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen lagen zum Teil über dem Gesamtmarktanteil.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen:

»Das Erste – wenn es wichtig wird: Der gestrige Wahlabend hat einmal mehr gezeigt, dass unserem Programm die größte Glaubwürdigkeit im deutschen Fernsehen entgegengebracht wird. Besonders freut mich, dass die jüngeren Zuschauer die Angebote des Ersten zur Wahl so intensiv genutzt haben. Herzlichen Dank an die Kolleginnen und Kollegen in den Landesrundfunkanstalten, die hervorragende journalistische Arbeit geleistet haben.«

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Die knapp dreistündige Sendung "Bundestagswahl 2017" ab 17:15 Uhr sahen durchschnittlich 5,77 Millionen Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 21,7 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 19,7 %. Im ARD-Hauptstadtstudio führten Tina Hassel, Studioleiterin und Chefredakteurin Fernsehen, und "Tagesthemen"-Moderatorin Caren Miosga durch die Sendung. WDR-Programmdirektor Jörg Schönenborn präsentiert um 18:00 Uhr die Prognose der Meinungsforscher von Infratest dimap und im weiteren Verlauf der Sendung aktuelle Hochrechnungen der Stimmergebnisse sowie erste Analysen.

Die Hauptausgabe der "Tagesschau" sahen allein im Ersten 9,60 Mio. Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 28,0 %. Nimmt man die Zuschauer der zeitgleichen Ausstrahlung in den Dritten Programmen sowie bei 3sat und Phoenix hinzu, kam die "Tagesschau" um 20:00 Uhr insgesamt auf 14,64 Mio. Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 42,7 %.

Die anschließende "Berliner Runde" mit den Parteispitzen und Spitzenkandidaten im ARD-Hauptstadtstudio, die für Das Erste von ARD-Chefredakteur Rainald Becker moderiert wurde, verfolgten allein im Ersten 7,05 Mio. Zuschauer, das entspricht einem Marktanteil von 20,0 %. Beim jüngeren Publikum lag der Marktanteil mit 20,4 % hier sogar über dem absoluten Wert. Dies gilt ebenso für die von Ingo Zamperoni moderierten "Tagesthemen extra" im Anschluss, die bei den 14- bis 49-Jährigen auf einen Marktanteil von 18,9 % kamen. Insgesamt erreichte die Sendung einen Marktanteil von 18,5 %, das entspricht 6,49 Mio. Zuschauern.

Die Gesprächsrunde "Anne Will", in der die Moderatorin mit ihren Gästen das Wahlergebnis analysierte, kam auf 6,36 Mio. Zuschauer. Die einstündige Diskussion mit Ursula von der Leyen (CDU), Manuela Schwesig (SPD), Alexander Gauland (AfD), Wolfgang Kubicki (FDP), und dem "Stern"-Kolumnisten Hans-Ulrich Jörges erzielte einen Marktanteil von 20,2 %.

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