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Die Gaststars sorgen an Bord der "Grand Lady" für Glamour

Was wäre eine Südamerika-Reise ohne eine ordentliche Prise brasilianisches Feuer? TV-Star Fernanda Brandao begleitet die "Grand Lady" auf ihrer Fahrt nach Rio de Janeiro. Das energiegeladene Multitalent zeigt ihr Heimatland.

Was wäre eine Südamerika-Reise ohne eine ordentliche Prise brasilianisches Feuer? TV-Star Fernanda Brandao begleitet die "Grand Lady" auf ihrer Fahrt nach Rio de Janeiro. Das energiegeladene Multitalent zeigt ihr Heimatland.

Ob Capoeira in Salvador de Bahia, Wildwasser-Rafting in Ilhéus oder auf den Spuren Brigitte Bardots am Traumstrand von Búzios: Wo Fernanda ist, da sind auch Sonne, Tanz und Musik. Die brasilianische Kultur und das Lebensgefühl wirken einfach ansteckend.

Die Tochter einer Künstlerfamilie kam im Alter von neun Jahren nach Deutschland und machte sich als Sängerin, Tänzerin, TV-Entertainerin und Fitness-Coach einen Namen. Und eh sich die Gäste versehen, tanzt Fernanda schon elegant über das Saturn-Deck und gibt Fitness-Coachings für die Passagiere.

Kapitän Morten Hansen und seine Crew lernen auch eine andere Seite der 31-Jährigen kennen, in einem Favela in Rio. Engagiert und kenntnisreich verhilft sie den Kindern dort zu einer Stimme. Und auch für Fernanda birgt die Reise noch Überraschungen: Plötzlich steht sie neben Reiseleiter Bernd an einem tiefen Abgrund – und soll springen! Eine Mutprobe, die selbst die quirlige Fernanda kurz erstarren lässt.

Dirndlrock trifft auf arabische Klänge! Schlagerstar Stefanie Hertel ("Über jedes Bacherl geht a Brückerl") geht in Marseille an Bord. Bei einem marokkanischen Oud-Bauern zeigt die Sängerin, dass Musik die schönste Art der Völkerverständigung ist – auch wenn spontanes Jodeln in nordafrikanischen Breiten eher skeptisch aufgenommen wird.

Die Kreuzfahrer erleben Stefanie Hertel als nahbare, unkomplizierte und charmante Künstlerin. Sie gewinnt schnell neue Fans – auch solche, die normalerweise eher wenig mit volkstümlicher Musik am Hut haben. Auf Teneriffa erlebt die 35-jährige Vogtländerin eines ihrer Highlights: Hinter den Kulissen im Loro-Parque – wo sie Papageienbabys füttert und Riesenschildköten davon abhält, sie anzuknabbern.

Bei den Proben zur großen Abendshow an Bord, wird aber auch eine gestandene Schlagergröße, die das Showgeschäft kennt wie ihre Westentasche, plötzlich sehr nervös: Was tun, wenn der Bordband wichtige Noten kurz vor dem Auftritt noch fehlen und niemand die Lieder kennt? Da heißt es dann improvisieren – damit Mambofieber und Dirndlrock auf dem Konzert auch einen stolzen norwegischen Kapitän zum Jodeln bringen.

Wenn Gregor Meyle über sich selbst sagt, er sei ein Wandergitarrist, ist das bestenfalls die halbe Wahrheit. Denn an Südamerikas Westküste outet sich der bodenständige Musiker außerdem als Gourmet, Weinkenner und – ja! – perfekter Udo Lindenberg-Parodist. Wobei das Instrument dabei natürlich jederzeit nah am Mann sein muss – auch wenn es sich hier mal ein anderer kurz ausleiht –, denn man kann ja nie wissen, ob nicht vielleicht irgendwo ein spontanes Küchenkonzert wartet...

Gregor Meyle, aus der ländlichen Idylle des baden-württembergischen Jagsthausen stammend, verkörpert Musik aus Leidenschaft wie wenige andere. Obwohl dies nicht immer so war: "Wenn die Oma früher zu Besuch kam, sind wir immer den ganzen Tag mit der Blockflöte hinter ihr her gerannt, weil wir wussten, dass ihre Tasche voller 5 Mark-Stücke war. Da ging es natürlich darum, am Ende des Tages möglichst viele davon zu haben", erinnert sich der gelernte Tontechniker an die Anfänge seiner Karriere. Doch Mama Ingeborg, die in Chile mit ihrem Sohnemann an Bord kommt, sorgte bei diesem schnell für eine sympathische Bodenständigkeit, die auch auf einem Kreuzfahrtschiff am anderen Ende der Welt nichts von ihrer Wirkung verliert.

Fast unangenehm ist dem 36-jährigen Songwriter die Größe seiner Kabine, die er allerdings nur allzu gerne verlässt, um Land, Leuten und Kultur näherzukommen. Zum Beispiel entdeckt er ein chilenisches Weingut, die Ruine einer alten Salpetermine oder eine schwäbische (!) Backstube in Peru. Die schafft es, die 11.000 Kilometer Entfernung zur Heimat im Bruchteil einer Sekunde einfach wegzuzaubern...

Zum großen Finale der Weltreise wird es noch einmal laut und wild! Die sechs Volksmusik-Rocker von "voXXclub" begleiten die Grand Lady auf ihrer letzten Passage über die Karibikinseln zurück nach Europa. Mit im Gepäck: Hits wie "Rock mi" und "Ziwui", die die Coverband in den vergangenen Jahren rasant aufsteigen lassen haben. 2012 gegründet, strich die Band bereits ein Jahr danach für ihr Debütalbum "Alpin" die goldene Schallplatte ein. Wo Julian, Michael, Korbinian, Christian, Florian und Stefan auf der Bildfläche erscheinen, ist für angemessene Stimmung gesorgt!

Auf einem karibischen Junggesellenabschied beweisen sie, dass sie die perfekten Begleiter für eine letzte große Sause vor der Einkehr in den Hafen der Ehe sind. Für das angehende Hochzeitspaar Iris und Thorsten werden die "voXXclub"-Jungs auch darüber hinaus wichtige Bezugspersonen, die auch die ruhigen Töne treffen, wenn es die Situation erfordert. Abseits der großen und kleinen Bühnen geht es sportlich zur Sache. Ob mit dem Schnorchel in der Unterwasserwelt St. Lucias oder als Ballzauberer im Fußballmatch gegen Schulkinder auf Dominica: Überall ist Zeit und Raum für ein bisschen Gaudi und kreative Ideen. Die Erfindung des "voXXclub"-Cocktails ist da eine nur allzu logische Konsequenz. Ohne Zweifel hinterlässt die deutsch-schweizerisch-österreichische Kombo ihre Fußspuren auf der Grand Lady – und sei es nur als erste Bordband, die nicht ohne einen Melkschemel auf die Bühne gehen mag.

Und so sind die Promis in der 5. Staffel von "Verrückt nach Meer" zu sehen: Stefanie Hertel begelitet uns auf der Reise von Marseille nach Gran Canaria (Folgen 122-126), Fernanda Brandao kommt natürlich für die Brasilien-Reise an Bord: von Salvador da Bahia bis Rio de Janeiro (Folgen 131-135). Der Singer/Songwriter Gregor Meyle besucht uns für den Trip von Valparaiso nach Chile-Lima ( Folgen 145-149) mit den Jungs von "voXXclub" geht es auf die Rückreise von Willemstad auf Curacao bis nach Marseille (Folgen 163-170).