SENDETERMIN Mo, 11.06.18 | 23:30 Uhr | Das Erste

Die Story im Ersten: Das Milliardengeschäft

PlaySchalke macht in China Schule: Der Bundesligist Schalke 04 ist in der südchinesischen Millionenstadt Millionenstadt Kunshan aktiv. Der Verein bildet hier junge und talentierte Spieler aus. Sein Partner ist das staatliche Erziehungs- und Sportministerium.
Das Milliardengeschäft | Video verfügbar bis 10.06.2019 | Bild: NDR / Johannes Anders

China spielt im Weltfußball eine unbedeutende Rolle. Gerade hat man mal wieder die Qualifikation zur Weltmeisterschaft verpasst. In der FIFA-Weltrangliste dümpelt die Nationalmannschaft zwischen Platz 70 und 80. Für Staatspräsident Xi Jinping und Hunderte Millionen Chinesen ist das ein untragbarer Zustand. Das Land will endlich auch im Fußball eine Weltmacht sein. Der neue "große Sprung nach vorn" ist eine Frage der Ehre – und für Deutschland ein Milliardengeschäft.

Der deutsche Fußball soll dabei helfen, die wirtschaftlichen Beziehungen zu China zu stärken und auszubauen. Das ist der Masterplan von Kanzlerin Angela Merkel. Als amtierender Weltmeister genießt Fußball "Made in Germany" großes Ansehen – auch in Fernost. Daher wurde zwischen dem DFB und der chinesischen Staatsführung eine offizielle Kooperation geschlossen.

Hinter den Kulissen des Millionengeschäfts

Weibliche Ultras: Zahlreiche junge Frauen feuern das Pekinger Team an. Trainer von Beijing Guoan ist aktuell der ehemalige Leverkusen-Coach Roger Schmidt.
Weibliche Ultras in China. | Bild: NDR / Johannes Anders

Wie diese Kooperation funktioniert und warum sich deutsche Firmen dafür mit großem Aufwand engagieren – das dokumentiert die NDR-Produktion "Das Milliardengeschäft – Deutschland, China und der Fußball". Exklusive Einblicke aus China und Interviews mit den wichtigen Protagonisten ermöglichen einen spannenden Blick hinter die Kulissen eines Geschäfts, in dem es nicht nur um Tore, sondern vor allem um viele Millionen geht.

Die Autoren des Films treffen wichtige deutsche Fußballfunktionäre und Trainer, die für chinesische Clubs oder den chinesischen Fußballverband arbeiten, aber auch chinesische Wirtschaftsbosse.   

Chinaexperte: Stefan Lottermann, früher Fußballprofi in Offenbach, Frankfurt, Nürnberg und Darmstadt, ist seit 2012 Technischer Berater des Chinesischen Fußballverbandes.
Chinaexperte Stefan Lottermann | Bild: NDR / Johannes Anders

Der Milliardenkonzern "Wanda" äußert sich zu seinen Interessen im europäischen Fußballmarkt. Das Unternehmen ist Besitzer der weltweit führenden Sportrechteagentur "Infront". Und "Infront" ist wiederum für Marketingmaßnahmen der deutschen Nationalmannschaft verantwortlich. Im Fußball sind Deutschland und China, der Sport und das große Geld aufs Engste verknüpft. 

Ein Film von Tom Ockers

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