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Unterwasserdschungel: Die Bilder

Seesterne reagieren mit Hilfe von Lichtsinneszellen an ihren Armen als erste auf das Licht der Frühlingssonne. Es ist für sie das Signal zum Laichen. | Bild: WDR/BBC NHU / Espen Rekdal

Seesterne reagieren mit Hilfe von Lichtsinneszellen an ihren Armen als erste auf das Licht der Frühlingssonne. Es ist für sie das Signal zum Laichen.

Purpur-Seeigel in Massen können zu einem ernsten Problem werden. Sie fressen sich durch die Tangstengel und trennen dadurch die Wedel ab. Ganze Tangwälder driften dann haltlos davon.

Tangwedel streben dem Licht entgegen, sie werden von gasgefüllten Blasen regelrecht hochgezogen.

Zur Paarungszeit der Riesensepien versammeln sich über hunderttausend Männchen vor Südaustralien, manche von ihnen können bis zu 10 Kilogramm wiegen.

Der Garibaldi-Fisch hat seinen Namen von einem italienischen Freiheitskämpfer und ist dafür bekannt, sein Territorium energisch zu verteidigen.

Riesensepien, eine Tintenfischart, bei der Paarung.

Mancherorts wächst der Riesentang über 50 Meter hoch. Das grüne Dickicht zieht viele Tiere an.

In den Tangwäldern am Kap der Guten Hoffnung leben auch Südafrikanische Seebären, sie gehören zur Familien der Ohrenrobben.

Mit zackigen Hornleisten im Kiefer raspelt die Grüne Meeresschildkröte unentwegt Seegras ab. Pro Tag vertilgt sie bis zu zwei Kilo Gras.

Die größten Seegraswiesen der Welt finden sich vor der australischen Küste. Sie sind effektive Kohlendioxid-Speicher.

Ein Tintenfisch versteckt sich vor einem Pyjama-Hai. Er legt sich eine Rüstung aus Muschelschalen an. Dieses Verhalten wurde noch nie zuvor gefilmt.

Frisch geschlüpfte Seespinnen. Wie alle Krebse müssen sie ihre Panzer abwerfen, wenn sie zu klein geworden sind. Frisch gehäutet sind sie sehr verwundbar, weil der neue Panzer noch nicht ausgehärtet ist – das kann Tage dauern.

Die Männchen der Speer-Fangschreckenkrebse können bis zu 40 cm lang werden. Gut im Sand versteckt, jagen sie Fische am Rande von Mangrovenwäldern.

Kameramann Roger Harrocks nutzt ein Unterwasser-Stativ im Tangwald, um verwackelte Bilder zu vermeiden.