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Türkei: Exil-Uiguren als Opfer der Handelsbeziehungen zwischen Xi Jinping und Erdogan?

PlayJunge uigurische Frauen auf Straße
Türkei: Exil-Uiguren als Opfer der Handelsbeziehungen zwischen Xi Jinping und Erdogan?  | Video verfügbar bis 15.09.2020 | Bild: SWR

Zehn Millionen muslimische Uiguren leben in China. Die turksprachige Minderheit wird dort seit Jahren vom Staat unterdrückt. Menschenrechtsorganisationen sprechen von mehr als einer Million Uiguren in Lagern und Gefängnissen sowie von Kontroll- und Umerziehungsmaßnahmen. Viele sind deshalb nach Europa geflohen, die meisten in die Türkei. Mittlerweile leben hier Tausende Uiguren, das Land gilt als einer ihrer wichtigsten Fürsprecher. Doch nun nimmt bei den Exil-Uiguren die Angst vor dem chinesischen Geheimdienst zu. Angeblich sollen in Istanbul schon Spione unterwegs sein.

Währenddessen kommen von der türkischen Regierung widersprüchliche Signale. Sie hält sich mit der Kritik an Menschenrechtsverletzungen in China sehr zurück. Aus handelspolitischen Interessen? Viele in die Türkei geflüchtete oppositionelle Uiguren haben jedenfalls Angst, dass sie eines Tages nach China abgeschoben werden könnten, um die Geschäfte zwischen beiden Ländern nicht zu gefährden.

Autor: Oliver Mayer-Rüth

Stand: 16.09.2019 09:50 Uhr

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